SEO für Dachdecker soll Kunden helfen, Ihren Betrieb bei Google zu finden. Aber welche Aufträge wünschen Sie sich? Wer ein Dach sanieren will, hat andere Fragen als jemand mit einer undichten Garage. Ihre Website sollte diese Fragen beantworten. Und sie sollte zeigen, wo Sie arbeiten.
Welche Aufträge wollen Sie bekommen?
Fangen Sie mit den Arbeiten an, die Sie öfter übernehmen möchten. Haben Sie dafür auch Zeit und Personal? Wenn Sie ganze Dächer sanieren wollen, sollte das auf Ihrer Website klar stehen. Sonst rufen womöglich vor allem Kunden wegen kleiner Reparaturen an.
Bei einer Dachsanierung will ein Eigentümer wissen, wie Sie das Dach prüfen. Wie läuft die Arbeit ab? Wovon hängt der Preis ab? Bei einem undichten Flachdach steht eine andere Frage im Vordergrund: Reicht eine Reparatur, oder muss die Abdichtung neu?
Nach einem Sturm zählt dagegen die schnelle Hilfe. Erklären Sie, wann Sie erreichbar sind und ob Sie ein Dach vorläufig sichern. Versprechen Sie nur, was Ihr Betrieb leisten kann. Ein Notdienst gehört nur auf die Seite, wenn dann auch jemand ans Telefon geht.
Stimmen die Angaben im Google-Unternehmensprofil?
Das Google-Unternehmensprofil ist Ihr Firmeneintrag in der Suche und bei Google Maps. Dort sollten dieselben Angaben stehen wie auf Ihrer Website. Prüfen Sie den Namen, die Telefonnummer und die Geschäftszeiten. Auch die Hauptkategorie muss zu Ihrem Betrieb passen.
Google nennt vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit als Gründe für die Reihenfolge lokaler Treffer. Relevanz heißt hier: Passt Ihr Betrieb zu dem, was jemand sucht? Vollständige Angaben helfen Google bei dieser Zuordnung. Ein großes eingetragenes Einsatzgebiet sichert Ihnen aber keinen Platz in jedem Ort. Quelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe, Stand Oktober 2026.
Tragen Sie die Arbeiten ein, die Sie anbieten. Ergänzen Sie eigene Fotos, die Sie veröffentlichen dürfen. Öffnen Sie den Link zur Website auf Ihrem Handy. Lässt sich die Telefonnummer dort direkt antippen?
Legen Sie kein weiteres Profil an, nur um in einem Nachbarort aufzutauchen. Ein Einsatzgebiet ist kein eigener Standort. Für zusätzliche Profile gelten die Standortregeln von Google.
Eine wichtige Leistung genauer erklären.
Sie brauchen nicht für jede Dacharbeit eine eigene Seite. Oft reicht eine gemeinsame Übersicht. Eine weitere Seite lohnt sich, wenn sie Kunden mehr erklärt. Beginnen Sie mit einer wichtigen Leistung, zu der häufig Fragen kommen.
Nehmen wir als Beispiel eine Seite zum Abdichten von Flachdächern. Sie richtet sich an Eigentümer von Garagen und Anbauten. Das ist ein erfundenes Beispiel, kein Kundenprojekt von Reichwei.
Auf der Seite erklären Sie, wie Sie ein undichtes Dach prüfen. Was kann ein Foto zeigen, und was müssen Sie vor Ort sehen? Wann kommt eine Reparatur infrage? Nennen Sie auch die Dinge, von denen der Preis abhängt. Eine genaue Diagnose aus der Ferne müssen Sie nicht liefern.
Zeigen Sie dazu Bilder einer echten Arbeit. Schreiben Sie kurz, was darauf zu sehen ist. Am Ende braucht der Leser einen einfachen Weg zu Ihnen: eine Telefonnummer oder ein kurzes Formular. Ort, Dachart und eine kurze Beschreibung helfen beim ersten Gespräch. Machen Sie daraus keine lange Liste von Pflichtfeldern.
Wo arbeiten Sie, und was haben Sie dort gemacht?
Nennen Sie die Orte, die Sie wirklich anfahren. Dafür kann eine gemeinsame Seite reichen. Eine eigene Ortsseite braucht mehr als einen anderen Stadtnamen. Zeigen Sie etwa eine Arbeit aus dem Ort, die Sie veröffentlichen dürfen. Mehr dazu steht im Ratgeber zu sinnvollen Ortsseiten.
Ein Projektbericht darf kurz sein. Wie sah das Dach vorher aus? Was haben Sie gemacht? Erklären Sie die Bilder mit wenigen Sätzen. Das sagt einem Kunden mehr als eine Galerie ohne Text. Nutzen Sie nur Fotos und Aussagen, für die Sie die Erlaubnis haben. Erfinden Sie keine Bewertungen oder Ergebnisse.
Prüfen, ob die richtigen Anfragen kommen.
Schauen Sie einmal im Monat in die Search Console. Das ist ein kostenloses Werkzeug von Google. Es zeigt unter anderem, bei welchen Suchen Ihre Website erscheint. Sehen Sie sich dort Ihre wichtigen Leistungsseiten an.
Notieren Sie daneben die Anfragen und Aufträge aus Ihrem Betrieb. Eine einfache Liste reicht. Fragen Sie neue Kunden bei Bedarf, wie sie auf Sie gekommen sind. Zusätzliche Software zur Besuchermessung brauchen Sie dafür zunächst nicht.
Legen Sie vorher fest, welche Anfrage für Sie passt. Sie sollte eine angebotene Arbeit in Ihrem Einsatzgebiet betreffen. Ihr Betrieb muss sie auch übernehmen können. Viele Klicks allein helfen Ihnen dabei wenig. Kommen Besucher, aber keine Anfragen, prüfen Sie Kontaktwege und Inhalte Ihrer Website.
Verbessern Sie zuerst eine wichtige Leistungsseite. Prüfen Sie über mehrere Monate, ob daraus passende Anfragen entstehen. Danach entscheiden Sie über weitere Seiten. Eine feste Zahl an Aufträgen oder einen bestimmten Platz bei Google kann Ihnen niemand daraus zusagen. Unser Angebot finden Sie unter Websites für Dachdecker.
Häufige Fragen.
Braucht jede Dacharbeit eine eigene Seite?
Nein. Eine eigene Seite lohnt sich, wenn sie Kunden mehr zu einer bestimmten Arbeit erklärt. Für eng verwandte Leistungen kann eine gemeinsame Seite reichen.
Muss ich für jeden Ort ein Google-Profil anlegen?
Nein. Ein Einsatzgebiet ist kein eigener Standort. Weitere Profile sind nur erlaubt, wenn die Standorte die Regeln von Google erfüllen.
Woran erkenne ich, ob die Änderungen helfen?
Prüfen Sie über mehrere Monate, ob Ihre wichtigen Seiten öfter gefunden werden. Notieren Sie auch passende Anfragen und echte Aufträge. Einzelne Klicks sagen noch wenig aus.