Sie brauchen neue Anfragen für PV-Anlagen. Zwei Wege liegen nahe: Photovoltaik-Leads kaufen oder eigene Anfragen über die Website aufbauen. Beide Wege haben ihren Platz. Sie unterscheiden sich aber stark bei Einsatz, Tempo und dem, was am Ende bleibt.
Dieser Artikel vergleicht beide Wege fair. Er hilft Ihnen zu entscheiden, was für Ihren Betrieb gerade passt. Das gilt für PV genauso wie für Anfragen für Wärmepumpe und Heizungstausch.
Was gekaufte PV-Leads leisten können.
Ein Lead ist ein Kontakt mit Interesse. Jemand hat online ein Formular ausgefüllt und möchte ein Angebot. Ein Portal sammelt diese Kontakte und verkauft sie an Betriebe weiter.
- 01Schnell: Erste Kontakte kommen oft schon nach kurzer Zeit.
- 02Planbar: Bei vielen Anbietern legen Sie fest, wie viele Leads Sie im Monat wollen.
- 03Ohne eigene Technik: Sie brauchen dafür keine starke Website.
- 04Gut für Lücken: etwa wenn ein Montageteam frei wird.
Für einen Betrieb, der kurzfristig Aufträge braucht, kann das sinnvoll sein. Es ist ein Werkzeug. Wie jedes Werkzeug passt es zu manchen Aufgaben besser als zu anderen.
Wo gekaufte Leads an Grenzen stoßen.
Bei vielen Portalen geht dieselbe Anfrage an mehrere Anbieter. Der Kunde bekommt dann mehrere Anrufe und Angebote. Sie stehen also von Anfang an im Vergleich mit anderen Betrieben.
- 01Geteilte Anfrage: Oft zahlen Sie für einen Kontakt, um den auch andere Betriebe werben.
- 02Laufende Kosten: Jeder neue Lead kostet wieder Geld. Hören Sie auf zu zahlen, hören die Leads auf.
- 03Keine eigene Substanz: Ihre Website, Ihr Name und Ihre Bewertungen wachsen dadurch nicht mit.
- 04Abhängigkeit: Preise und Regeln legt das Portal fest, nicht Sie.
Auch Lead-Anbieter müssen Interessenten erst selbst gewinnen. Ein Weg dahin ist Werbung, zum Beispiel bei Google. Bei Suchanzeigen mit Klickgeboten zahlen Sie für jeden Klick. So beschreibt es die Google-Ads-Hilfe. Das gilt für jeden, der so wirbt, ob Portal oder Betrieb. Was das kostet, zeigt unser Vergleich Google Ads oder SEO über drei Jahre.
Was ein eigener Anfragekanal bringt.
Eigene Anfragen kommen direkt über Ihre Website. Ein Kunde sucht zum Beispiel nach einer PV-Anlage mit Speicher in seiner Region. Er findet Ihre Seite, liest, ruft an oder schreibt. Diese Anfrage geht nur an Sie.
Für die normalen Suchergebnisse bei Google kann man nicht bezahlen. Google nimmt laut eigener Aussage kein Geld dafür, eine Seite höher zu zeigen. Wichtig sind deshalb gute Inhalte. Also Seiten, die Fragen Ihrer Kunden klar beantworten: Kosten, Förderung, Speicher, Ablauf, Einzugsgebiet.
- 01Die Anfrage gehört Ihnen allein. Kein Portal gibt sie an andere Betriebe weiter.
- 02Der Kunde kennt Sie schon. Er hat Ihre Seiten gelesen, bevor er anruft.
- 03Die Seiten bleiben. Sie arbeiten weiter, auch wenn Sie gerade kein Werbebudget ausgeben.
- 04Sie wachsen mit. Jede gute Seite kann Ihren Namen in der Region stärken.
Der Nachteil ist die Zeit. Google schreibt selbst: Manche Änderungen können nach wenigen Stunden wirken, andere erst nach mehreren Monaten. Ein eigener Anfragekanal ist kein Schalter. Er ähnelt eher einer PV-Anlage: erst die Investition, dann der Ertrag. Wie hoch der ausfällt, lässt sich vorher nicht versprechen.
Ein gekaufter Lead ist gemietet. Eine eigene Anfrage gehört Ihnen.
Wann passt welcher Weg?.
Sie müssen sich nicht für einen Weg entscheiden. Beide können gut nebeneinander laufen. Die Frage ist eher: Worauf soll Ihr Betrieb in zwei Jahren stehen?
- 01Leads kaufen passt, wenn Sie sofort Aufträge brauchen oder eine neue Region testen.
- 02Eigene Anfragen passen, wenn Sie dauerhaft weniger von fremden Quellen abhängen wollen.
- 03Beides zusammen passt, wenn Leads die Zeit bis zu eigenen Anfragen überbrücken.
- 04Prüfen Sie regelmäßig: Wie viele gekaufte Leads werden zu Aufträgen? Und was kostet ein Auftrag am Ende wirklich?
Ein guter Startpunkt ist eine einfache Liste. Notieren Sie für jeden Auftrag, woher die Anfrage kam. Nach einigen Monaten sehen Sie, welcher Weg sich für Sie lohnt. Diese Zahlen sind aussagekräftiger als jeder Vergleich von außen.
Wie wir vorgehen.
Wir bauen für PV- und Wärmepumpen-Betriebe Websites, die eigene Anfragen bringen sollen. Dazu gehören Seiten für jede Leistung, für Förderfragen und für Ihr Einzugsgebiet. Gekaufte Leads müssen Sie dafür nicht abschalten. Der eigene Kanal wächst daneben. Wir betreuen ihn mindestens 12 Monate. Den Preis kennen Sie vorher: Wir nennen einen Festpreis im Angebot. Mehr dazu auf unserer Seite Website und SEO für PV-Betriebe.
Häufige Fragen.
Bekommen andere Betriebe denselben PV-Lead?
Bei vielen Portalen ja. Dieselbe Anfrage geht dort an mehrere Anbieter. Fragen Sie vor dem Kauf nach, an wie viele Betriebe ein Lead geht.
Wie schnell bringt eine Website eigene Anfragen?
Das braucht Zeit. Laut Google wirken manche Änderungen nach wenigen Stunden, andere erst nach mehreren Monaten. Deshalb lohnt es sich, früh anzufangen.
Kann ich PV-Leads kaufen und trotzdem eigene Anfragen aufbauen?
Ja. Gekaufte Leads können die Zeit überbrücken. Parallel wächst die eigene Website. So hängen Sie mit der Zeit weniger von einer einzigen Quelle ab.
Kann ich mich bei Google auf Platz eins kaufen?
Nicht in den normalen Suchergebnissen. Google nimmt laut eigener Aussage kein Geld, um Seiten höher zu zeigen. Bezahlen können Sie nur Anzeigen. Bei Suchanzeigen mit Klickgeboten zahlen Sie für jeden Klick.